Wenn ich ein Anliegen oder eine Fragestellung bearbeite, dann konzentriere ich mich nicht auf das Problem allein, oder den Problemträger. Ich nehme vielmehr das große Ganze in den Blick und mache mir durch viele Fragen ein ganzheitliches Bild. Bei der Klärung gibt es für mich kein richtig oder falsch, gut oder schlecht, schuldig oder unschuldig. Es gibt Zusammenhänge, Abhängigkeiten, Wechselwirkungen, die ich erschließen und verstehen möchte.
Ich will Menschen und Unternehmen wachsen sehen und begegne ihnen unvoreingenommen und wertschätzend. Ich gehe davon aus, dass mein Gegenüber, ob Unternehmen, Führungskraft oder Trainingsteilnehmer, der "Experte in eigener Sache" ist. Ich bin davon überzeugt: Sie können ihre eigenen Lösungen entwickeln. Dabei arbeite ich mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen und baue darauf auf. Im Dialog mit Ihnen suche ich Rahmenbedingungnen, unter denen Sie Ihre eigenen Ressourcen aktivieren können. Dann können Sie eigenverantwortlich und selbstorganisiert ihre Ziele und Lösungen finden.
Wer sich - wie ich - lange darin übt, weiß: Systemisches Arbeiten verlangt ein hohes Maß an Selbstbeobachtung und Selbstreflexion. Und Flexibilität! Ich arbeite stets daran, wach und wachsam zu bleiben, bewege mich in einem Netzwerk von Kollegen und suche den Austausch. Stichwort: Beobachter zweiter Ordnung. Ich fühle mich keiner besonderen "Schule" verpflichtet. Multidisziplinäre Offenheit und ein unabhängiger Geist sind mir lieber. Dazu gehört für mich auch eine kritisch-würdigende Distanz. Entscheidend für mich ist die Frage, mit welchen Mitteln man sich gemeinsam mit dem Auftraggeber einem Thema oder Problem, einer Fragestellung, Anforderung oder Herausforderung am besten nähern kann.
Sie rücken in meiner Arbeit vor Ort das Erleben in den Mittelpunkt des Geschehens. Ganz wie echt, aber ohne die störenden Nebengeräusche des Business-Alltags. Diese Methoden sprechen Kopf, Herz und Hand gleichermaßen an. Sie sorgen für Abwechslung und fordern die Beteiligten zum aktiven Lernen auf.
Meine interaktive Heransgehensweise ermöglicht den Beteiligten eine kreativ-emotionale Auseinandersetzung mit den Themen des Alltags und des Wandels. Die Wahrnehmung wird so geschärft, ein Perspektivenwechsel wird immer wieder herbei geführt.
Die (Selbst-) Reflexion bei den Beteiligten nimmt zu. Gruppendynamische Kräfteverhältnisse werden erkennbar. Die von mir so geschätzten interaktiven Übungen und Mittel leisten so einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige (Kompetenz-) Entwicklung in meinen Führungskräftetrainings bzw. Workshops in Veränderungsprozessen.
Viele interaktive Methoden habe ich selbst entwickelt oder angepasst. Ich stecke viel Sorgfalt in die Vorbereitung, denn die richtigen Mittel einsetzen, heißt für mich auf jeden Fall mehr zu erreichen mit den Beteiligten. Zu meinen bewährten interaktiven Methoden gehören Farb-, Mal- und Bewegungsübungen, narrative Übungen, Trainingsspiele, Körpermetaphern und einfache Stellübungen.
Eine ausführliche Aufzählung finden Sie unter Training im Kästchen.
Besonders gerne nutze ich außerdem die unerschöpflichen Möglichkeiten des Unternehmenstheaters. Mehr dazu unter Commedia Change.
Manche Interventionen eignen sich gut als Schuhlöffel für den Einstieg in eine Thematik, andere als Impulsgeber für die Erarbeitung von Lösungen. Wieder andere nutze ich zur Visualisierung von Themen, Zuständen und Feedbacks.
Für mich ist es unabdingbar, die Gruppen-dynamik zu berücksichtigen. In mancher Gruppe kann und darf man bestimmte Übungen nicht einsetzen. Die im Foto gezeigte Übung ist ein gutes Beispiel dafür. Wenn ich die Beteiligten nicht schon länger kennen würde, hätte ich sie ganz gewiss nicht mit einer solchen Übung konfrontiert. Als langjähriger Trainer und Berater weiß ich natürlich, dass nicht alle Teams sich so nahe kommen wollen.